Multiroom-Audio – der K(r)ampf mit den Standards….

IOT = alles ist vernetzt – doch man kann als Kunde auch schnell zum I(di)OT werden

Das vernetze Leben hat und wird immer ein Potential von Tücken in sich haben. Neben den vielleicht sicherheitsrelevanten Themen geht es aus aktuellem Anlass um das Thema Kompatibilität und wie ein funktionierendes Netzwerk aufreißen kann. Das kann eintreten, wenn sich Teilnehmer eines Netzwerkes nicht mehr als gleichberechtigt ansehen, sondern dass sie das Leader-Krönchen tragen möchten. Dem Kunden/Nutzer/Betreiber dieses Netzwerkes erscheint das als technische Inkompatibilität Systembedingt zu sein. Doch dahinter stecken menschliche (Macht) Entscheidungen der Hersteller als Netzwerk (IOT) Teilnehmer.

Aktuelles Beispiel:

plattenspielerC4-SR260Ein amerikanischer Steuerungssystemhersteller hatte ein amerikanisches Musiksystem integriert. Dieses Musiksystem hatte wiederum ganz viele Streaming-Musikdienste als Musikquelle. Das Steuerungssystem, das Musiksystem, der Streaming-Dienst lief reibungslos zusammen – eine echte WinWin Situation für den Kunden/Nutzer.

Nun hat wohl einer dieser Musikdienste erkannt wie mächtig es sei – er will selbst bestimmen wer „kompatibel“ zu ihm ist. Was ist geschehen? Hat der anfangs noch kleine Musikdienst nicht erkannt, dass er dadurch groß geworden ist, dass er  Teilnehmer eines Netzwerkes war? „Mein“ scheint auf einmal wichtiger als „Unser“.

Wie war das in der Vergangenheit? Haben Musikverlage die früher Schallplatten in den Handel brachten, eine Lizenz-Gebühr vom Hersteller der Plattenspieler verlangt? Oder waren sie eher froh, dass es eine Vielzahl von Herstellern gab, damit möglichst viele Musikliebhaber auch tatsächlich ihre Schallplatten kauften um sie hören zu können?

Was kann ich als Kunde tun?

Als Verfasser dieses Textes kann ich nur sagen, dass mein Streaming-Content vom Archiv der eigens erworbenen Musik kommt. Dazu „freies“ Internetradio oder das FM-Radio, das auch spielt wenn das Internet-Offline ist. Meine Empfehlung – die Musik entweder als Download (am besten Hi-Res), als CD oder Vinyl-Schallplatte (meistens ist ein Downloadgutschein dabei) kaufen.

Reine Online-Streaming Content Anbieter kritisch hinterfragen – dann ist man weniger enttäuscht, wenn jemand aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen „offline“ geht.

Doch ganz klar-  kommen und gehen auch Standards, wie beispielsweise die Musik- oder Video- Kassette. Deshalb sollte man in entsprechend wertige oder auch kompatible Infrastruktur investieren.

wh

TIPP: Es ist verlockend die Bedienung von Streaming-Diensten „nativ“ im Automationssystem ausführen zu können. Meistens sind Multiroomsysteme nur sehr vereinfacht zu steuern wie bei KNX oder Digital-Strom mit Sonos. Control4, Crestron, Revox/Gira oder Basalte bieten da schon umfangreichere Musiksteuerung auch von Streaming-Diensten. Falls der bevorzugte Anbieter nicht direkt vom Automationshersteller integriert ist hilf ein kleiner Umweg. Beispielsweise die Musik vom Smartphone aus der Streaming-APP in das Multiroom-System von Control4 per Ariplay oder Blutooth weiterzuleiten. bedienung

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