IoT in Bezug auf das Smarthome


Ein Tastendruck ist so intelligent wie die Technik dahinter. Ein OPUS Enocean-Wandtaster wird per Apple Home Kit viel intelligenter. In Verbindung mit Control4 zum Taster für jedes Entertainment-Gerät**

Technisch ist es eigentlich kein Problem – verschiedene Geräte miteinander zu vernetzten. Kabelgebundene oder Funkbasierende Kommunikationsprotokolle sind in unterschiedlich definierten Standards verfügbar. Soweit so gut – was ist aber notwendig, das sich trotz unterschiedlicher Standards die Kommunikation im Smarthome gelingt?

An erster Stelle ist der Hersteller des technischen Produktes gefragt, entsprechende Standards anzubieten und einzuhalten. Die vielleicht verbreitetste Art der Vernetzung ist die per TCP/IP – sprich > Geräte per LAN und WiFi miteinander zu kommunizieren zu lassen. Das waren in der Vergangenheit vor allem EDV-Geräte, aber schon seit langem Smarthome sowie alle modernen Entertainment-Produkte.

Im Smarthome Kontext setzen auch hier die vielen IoT-Smarthome-Gateways an. Die bestehenden Standards wie beispielsweise den KNX-Bus mit einer API* per LAN dann als Bindeglied zum nicht KNX-Gerät in Verbindung stehen. So kommuniziert SONOS oder Philips HUE nicht direkt mit dem KNX-Bus – sondern mit einem entsprechenden Gateway. Der reine KNX-Taster kann wiederum keine Befehle direkt per LAN zur API* senden, sondern steuert wiederum per KNX-LAN Gateway das gewünschte Gerät. Diese Vermittlung von Kommunikationsprotokollen geschieht auch häufig auf einem Server, wie dem Gira Homeserver oder auch anderen Produkten wie von Hager, Jung, Basalte, Control4 und weiteren…

*API = auch als Anwendungsschnittstelle bezeichnet wird von Herstellern bereit gestellt.
So hat beispielsweise SONOS eine API bereitgestellt, die Steuerfunktionen außerhalb der SONOS-App zulassen. Aber eine API ist kein Allheilmittel, so hatte unlängst Spotify seine ursprüngliche API zu umgestellt, das die Steuerbefehle bzw. der Datenaustausch mit anderen Herstellern eingeschränkt wurde.

Fazit: Eine komplette Kommunikation aller technischen Geräte wird immer mit Dolmetschern (IoT-Smarthome-Gateways) erfolgen müssen. Das liegt sehr oft an der Einhaltung von Wertschöpfungsketten – d.h. wenn ein Produkt beliebig kompatibel ist kann es auch beliebig ausgetauscht werden und kann den Verlust des eigenen Geschäftsmodells bedeuten. Zweitens braucht es auch immer Fachleute, die in der Lage sind komplexe Technik Strukturen auch entsprechend miteinander verbinden > Hard- wie Software. Heute ist das der Elektriker und der Systemintegrator.

Sie planen ein Smarthome?

Dann sollten Sie mal einen Blick auf Control4 werfen. Hier werden Geräte-Kompatibilität (per API*) zu vorhandenen Standards wie KNX, LAN, WiFi, RS232, ZigBee, Z-Wave*, Enocean* zu einer möglichst einfachen Steuerung zusammen geführt.

** Mit über 14.000 Geräte-Treibern, die je nach Hersteller per API den beispielsweise den KNX-Bus verknüpfen, ist Control4 der Marken-Weltmeister.

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